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Aus pädagogischer Sicht:
Die
Johannesschule geht davon aus, dass durch die gesellschaftlichen
Veränderungen die Aufgaben im sozialpädagogischen und
sozialpsychologischen Bereich eklatant zunehmen. Vorhandene
Erziehungsdefizite abzubauen und neue zu vermeiden wird immer stärker
ins Blickfeld rücken.
Die
Johannesschule wird angesichts der steigenden Anforderungen in der
Berufswelt noch mehr darauf bedacht sein müssen, dass die Grundlagen für
schulisches Lernen besser erreicht werden und das Leistungsniveau trotz
der schlechteren Bedingungen gesteigert wird.
Die
Johannesschule wird darauf achten, dass sie bei der Realisierung der
neuen Lehrpläne ab 2003 das Kind in seiner Gesamtentfaltung nicht aus
den Augen verliert.
Aus organisatorischer Sicht:
Die
Johannesschule wird in den kommenden Jahren auf eine dreizügige
Grundschule schrumpfen. Die Kinderzahl wird unter 300 sinken.
Das
Durchschnittsalter des Lehrerkollegiums wird ansteigen, weil Neuzugänge
nicht zu erwarten sind.
Im Jahr
2002 wird der derzeitige Schulleiter in den vorzeitigen Ruhestand
treten. Mit der Wiederbesetzung wird erst im Schuljahr 2003/2004 zu
rechnen sein.
Der
Schulträger wird mittelfristig voraussichtlich die Etatmittel nicht
erhöhen. Das bedeutet eine empfindliche Beeinträchtigung der
pädagogischen Arbeit.
Die
Johannesschule wird ein neues Sponsoring aufbauen müssen, um die äußeren
Voraussetzungen für ihre Arbeit sicherzustellen.
Visionen:
Die
Johannesschule wird Ganztagsschule. Sie übernimmt viele zusätzliche
pädagogische Aufgaben, weil sie in den Familien nicht mehr geleistet
werden können.
An der
Johannesschule werden Sozialpädagogen beschäftigt.
Die
Unterrichtsverpflichtung der Lehrerinnen und Lehrer wird herabgesetzt.
Sie übernehmen freizeitpädagogische Aufgaben mit ihren Kindern.
Die
Klassenfrequenzen sinken. Differenzierte Lernprozesse werden verstärkt.
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