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Gestern - Johannesschule Sundern

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Gestern

Schule


Einige Daten aus der Schulgeschichte in Sundern
15./16. Jahrhundert: Vermutlich gab es den Verbund der Ämter "Küster"
und "Lehrer". Ab dem 16. Jahrhundert kann man die
Existenz eines Schulgebäudes sicher annehmen.

vor 1613: Erster namentlich genannter Lehrer in Sundern: Christoffel Risse. Später wurde das Amt des Lehrers häufig von den jeweiligen Schulvikaren ausgeübt.

1839: Gründung einer Mädchenschule in Sundern:
Die Mädchen wurden von der Lehrerin Alwine Reuther
unterrichtet.

ab 1841: Es existierten im Umkreis der Johanneskirche ab diesem Zeitpunkt zwei Schulhäuser (die sogenannte "Weiße Schule" und die "Rote Schule", benannt nach der Gebäudefarbe). Bis dahin wird mehrfach von Neubauten des Schulhauses berichtet.

1851-1898: Erster ausgebildeter Lehrer in Sundern, der nicht Schulvikar war: Carl Bürmann. In diesen Zeitraum fiel der eigentliche Beginn der "Volksschule" mit teilweise über 100 Schülern pro Klasse, was die Einstellung mehrerer Lehrer nach sich zog.

1870-ca.1920: Die Lehrerin Theresia Wrede setzte sich sowohl für die Schule als auch besonders für Arme und Hilfsbedürftige ein. Ihrem christlichen und sozialen Engagement wird bis heute noch in Sundern Hochachtung entgegengebracht.

1911: Schulneubau. Die neue Schule erhielt den Namen "Johannesschule", die ehem. "Rote Schule" erhielt den Namen "Marienschule". Es folgten in den späteren Jahrzehnten einige Erweiterungsversuche und Provisorien wegen der ständig zunehmenden Schülerzahl. (Bild)

1956: Im neuen Wohngebiet in Obersundern wurde die Marienschule gebaut um auf die Zunahme der Schülerzahl zu reagieren.

13.10.1962: Bundespräsident Heinrich Lübke besuchte die Johannesschule und ließ sich Unterricht vorführen.

1970: Im Zuge der Trennung von Grund- und Hauptschulen wurde die Johannesschule Katholische Bekenntnisgrundschule. Sie gehörte zu den 600 Versuchsgrundschulen, an denen neue Richtlinien erprobt werden sollten. Die Schülerzahlen und die damit verbundene Raumnot stiegen weiter.

1975-1984: Das ehemalige Gebäude der Realschule ("Grünewaldschule") wurde von der Johannesschule als zweites Schulgebäude (für die Klassen 1 und 2) genutzt.

1984: Die Johannesschule zog endgültig in das erweiterte Gebäude der ehemaligen "Grünewaldschule".

 
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